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Nasssauger und die Poolreinigung

Eine Anschaffung eines Pools sorgt für die perfekte Abkühlung an heißen Sommertagen. Auch wenn dieser sehr viel Freude bereitet, so muss dieser auch sauber gehalten werden. Dazu gehören unter anderem der Zusatz von chlorhaltigen Mitteln zum Abtöten von Keimen und eine Poolabdeckung.

Schmutz kann jedoch auch ins Wasser gelangen und sich am Boden absetzen, wenn man sich gerade im Pool befindet. Da die chemischen Mittel nicht alle Keime abtöten, setzen sich diese so an den Wänden und am Boden fest und bilden einen Biofilm.

Dieser lässt sich sehr effektiv mit einem Poolsauger entfernen. Doch generell stellt sich die Frage, inwieweit ein herkömmlicher Nasssauger für die Verwendung bei einem Pool oder Teich geeignet ist.

Mögliche Verwendung vom Nasssauger beim Pool oder Teich

Die Reinigung des Pools mit einem klassischen Nasssauger ist nicht sonderlich sinnvoll. Diese sind für diesen Verwendungszweck einfach nicht konzipiert. Genau für solche Fälle gibt es die sogenannten Poolsauger.

Mögliche Verwendungsarten eines Nasssaugers bei Pools

  • Reinigung im entleerten Zustand
  • Abpumpen / Absaugen von Restwasser, um Pool zu entleeren (nur bedingt sinnvoll)

Ein Nasssauger hat gegenüber einem herkömmlichen Staubsauger den Vorteil, dass dieser Flüssigkeiten aufsaugen kann. Daher kann man diesen wunderbar dafür nutzen, um beispielsweise den Pool im entleerten Zustand zu reinigen wenn sich darin von einige Wasserreste oder sogar etwas Schlamm befindet.

Daher gibt es auf dem Markt auch zahlreiche Geräte mit dem Titel Schlammsauger oder sogar Teichsauger, die die primäre Verwendung sehr deutlich beschreiben. Wenn der Pool also nach dem Entleeren mal richtig sauber werden soll, dann eignet sich ein solcher Nasssauger perfekt.

Für manche ist auch das Abpumpen von Restwasser eine mögliche Verwendungsart, die allerdings nur in seltenen Fällen zu empfehlen ist. Der Grund liegt dabei einfach in der Menge des abzupumpenden Wassers.

Ein kleines Rechenbeispiel

Angenommen man hätte einen Pool in einer Kreisform mit einem Durchmesser von 4 Metern. Darin wäre das Wasser fast komplett abgepumpt und es befindet sich noch Wasser bis zu einer Höhe von nur einem Zentimeter in dem Pool. Demzufolge hätte man ein Wasservolumen von 0,126 m³ was umgerechnet 126 Litern entsprechen würde. Geht man von einem durchschnittlichen Fassungsvermögen von 25 Litern bei dem Nasssauger aus, so müsste man diesen etwa 5 mal komplett füllen, was in diesem Fall noch halbwegs praktikabel wäre. Sollte der Pool allerdings größer sein oder die Wasserhöhe 1 Zentimeter übersteigen relativiert sich der Nutzen des Nasssaugers schon wieder.

Der Poolsauger

In ihrem Aufbau und ihrer Funktionsweise ähneln Nasssauger einem gewöhnlichen Staubsauger. Sie besitzen jedoch keinen für die Saugleistung verantwortlichen Motor. Stattdessen werden sie einfach an die Filteranlage angeschlossen.

Mit Hilfe eines Schlauches mit einer Länge von mehreren Metern werden die Wände und der Boden des Pools gereinigt. Der Reinigungskopf am Nasssauger löst den Schmutzbelag ab. Die angeschlossene Filteranlage saugt diesen umgehend ab.

Gegenüber dem Besen ist diese Methode besonders effektiv. Dies liegt daran, dass der abgelöste Schmutz direkt in die Filteranlage gelangt, ohne vorher im Wasser zu schwimmen. Hochwertigere Poolsauger besitzen heutzutage eine Aufsatz. Dieser Aufsatz rotiert durch den entstehenden Sog und reinigt Boden und Wände dadurch halbautomatisch.

Vorteile Poolsauger

Da diese Poolsauger ohne Strom funktionieren, können diese überall und jederzeit verwendet werden. Auch wenn man sich gerade im Pool befindet. Zudem können Sie jedes Material an Boden und Wänden reinigen.

Nachteile Poolsauger

Da der Schlauch nur eine bestimmte Länge besitzt, ist somit auch die Reichweite begrenzt. Daher eignen sich diese Poolsauger eher für die kleinen Pools, während für die großen Pools die Poolroboter besser geeignet sind. Poolsauger mit einer Schlauchlänge von 10 m können auch vergleichsweise große Pools effektiv reinigen. Das Reinigen erfolgt von Hand, was einen größeren Zeit- und Kraftaufwand bedeutet. Dies bleibt bei einem Poolroboter erspart.


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